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Unser Hofladen
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Schweinefleisch stammt von jungen Mastschweinen, die im Alter von 7 bis
8 Monaten geschlachtet werden. Schweinefleisch benögtigt eine nur kurze Reifezeit und braucht daher nicht abzuhängen. Wenn es im Laden angeboten wird, ist es bereits gereift.
Aus dem Schweinenacken lassen sich beispielsweise Rollbraten, Schmorgerichte wie Schweinepfeffer, Gulasch und Geschnetzeltes zubereiten. In Scheiben geschnitten, als Kotelett, kann Schweinenacken kurzgebraten und gegrillt werden. Gepökelt und leicht angeräuchert wird er als Nacken-Kasseler angeboten.
Das vordere Stück des Karrees ist das klassische Kotelettstück mit den sogenannten Stielkoteletts. Die Form dieser Koteletts wird durch die eingewachsenen Rippen und Wirbelknochen bestimmt. Das ausgelöste Kotelettstück wird in Scheiben aufgeschnitten und als Schweinesteak oder Schnitzel angeboten. Aus dem Kotelettstück werden auch die sogenannten Schmetterlingssteaks geschnitten: Dabei wird jeweils der erste Trennschnitt nicht ganz durchgezogen, sondern erst der zweite. Durch Umklappen entsteht dann ein Steak, das die doppelte Stärke hat. Dieses zarte Teilstück eignet sich zum Kochen, Kurzbraten, Schmoren und Grillen. Häufig wird es für saftige Braten, Sülzkoteletts, panierte und unpanierte Koteletts, gepökelt und gekocht als Rippchen mit Kraut verwendet. Ein Schlachtermeister namens Cassel in Berlin war es, der den Schweinerücken erstmals gepökelt und leicht angeräuchert seinen Kunden angeboten hat. Heute ist das nach ihm benannte Kasseler in vielen Teilen der Welt bekannt.
Besonders wertvoll ist der hintere Teil des Karrees mit geringem Knochenanteil. Daraus werden die begehrten Filetkoteletts auch Lummerkoteletts genannt geschnitten, zum Teil mit angewachsenem Filet. Das Filet ist ein längliches, sehr zartes und saftiges Fleischstück. Es liegt an der Unterseite des hinteren Kotelettstrangs und ist sehr gut zum Kurzbraten, Schmoren und Grillen geeignet. Besonders saftig ist ein im Ganzen gebratenes Filet, aber auch die in Scheiben geschnittenen kurzgebratenen Medaillons ergeben zarten Fleischgenuss.
Ein kleiner Tip: Am Schinkenbraten sollte eine Fettschicht erhalten bleiben, damit der Braten bei der Zubereitung nicht trocken wird. Ein bevorzugtes Bratenstück ist die Hüfte. Aus ihr stammen Schnitzel, Gulasch und Fonduefleisch.
Die Nuss ergibt ebenfalls einen ausgezeichneten Braten, wird aber auch häufig zu Schnitzeln aufgeschnitten.
Das Fleisch vom Kopf findet zum Beispiel in Sülzen Verwendung, ist aber auch gut für deftige Eintöpfe und herzhafte Erbsensuppe geeignet. Die Schweinebacke, besonders gern in Norddeutschland gegessen, eignet sich ebenfalls hervorragend für Eintöpfe aller Art. Auch gebraten und kalt, aufgeschnitten und mit Senf, ist die Schweinebacke ein herzhafter Imbiss.
Die Dicke Rippe ist ein T eilstück mit grobfaserigem Fleisch. Sie eignet sich zum Kochen, Braten, Schmoren und Grillen. Eine Delikatesse ist gefüllte Schweinsbrust. Aber auch Rippchen, Gulasch, Eintöpfe werden aus der Dicken Rippe zubereitet.
Schweineschulter wird in zwei Arten angeboten: einerseits wie gewachsen, d.h. mit eingewachsenem Knochen, natürlichem Fettbesatz und Schwarten, andererseits knochenlos und ausgelöst, entschwartet und mit wenig Fett. Aus der Schweineschulter lassen sich zum Beispiel saftige Braten je nach Geschmack mit oder ohne Kruste, leckere Rollbraten und delikat geschmortes, herzhaftes Gulasch zubereiten.
Schweinebauch wird wie gewachsen und ohne Knochen angeboten, also mit oder ohne Rippchen, sowie mit oder ohne Schwarte. Er zählt zu den preiswerten Teilstücken des Schweins und ist zum Kochen, Braten, auch Kurzbraten und Schmoren geeignet. Darüber hinaus bereitet man aus dem Bauch falsches Kotelett und Rouladen zu. Aber auch gefüllt oder als Grillspezialität ist er zu empfehlen.
Pfoten werden frisch oder gepökelt angeboten und für Eintöpfe und Suppen verwendet. Mit Semmelbrösel paniert und dann gebraten oder gegrillt, stellen sie eine kleine Köstlichkeit dar. Wegen des hohen Anteils an Gelierstoffen werden sie gern für Sülzen verwendet.
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